Sternsingeraktion 2026

Sternsingeraktion 2026

Wir freuten uns zu Beginn des neuen Jahres sehr, dass es auch in der Klinge wieder Sternsinger gab. Adrian, Anthony, Celine, Cristian, Lena und Zoey informierten sich in vorherigen Treffen sehr genau über das aktuelle Sternsingerprojekt „Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“.

Das Land Bangladesch stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Sternsingeraktion.

Die Kinder erfuhren, dass es erschreckend viele Kinder auf der Welt gibt, die für ihr Überleben arbeiten müssen. Millionen von ihnen gehen nicht zur Schule, sie haben keine Zeit und Energie für Freizeitmöglichkeiten, können z. B. nicht Fußball spielen. Sie müssen stattdessen arbeiten, um Geld zu verdienen. Nach stundenlangen Mühen sind sie müde und erschöpft, regelmäßige Mahlzeiten gibt es nicht.

So lernten die Sternsinger Kinder kennen, die schon früh arbeiten mussten, damit ihre Familie genügend Geld zum Überleben haben. Ihre Familien sind so arm, dass sie dringend das Geld benötigen, das die Kinder durch ihre schwere und teilweise sehr gefährliche Arbeit verdienen.

Die Sternsinger aus Deutschland unterstützen auch 2026 in Bangladesch die Hilfsorganisation ARKTF, deren Mitarbeitende den Kindern vor Ort in staubigen Fabriken oder gefährlichen Baustellen helfen. Sie sprechen mit den Chefs, den Eltern und Politikern über die wichtigen Kinderrechte und dass Kinder einfach nur Kinder sein sollen. Kinder sollen spielen, lernen, gesund groß werden, und keine schweren Arbeiten verrichten müssen. Dank der Hilfsorganisation konnten bereits viele Kinder ihre Arbeit beenden und wieder zur Schule gehen. Viele Jugendliche dürfen eine Ausbildung machen.

Die Schicksale der Kinder in Bangladesch haben die Sternsingerkinder sehr berührt. Sie sprachen viel über die Ungerechtigkeit, beispielsweise bei den Arbeitsbedingungen. Ohne Schutzkleidung, Masken oder gar Schuhe zu arbeiten – die Vorstellung allein ist fürchterlich. Sie malten und schrieben ihre Gedanken dazu auf. Umso mehr freuten sich die Klinge-Sternsinger, davon zu hören, wie die Sternsingeraktion hilft und was sie schon mit ihren gesammelten Spenden erreicht haben.

Am Vormittag des Dreikönigstags wurde die Gruppe der Sternsinger von Pfarrer Wolf im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich ausgesandt. Nachmittags zogen sie dann durch die Straßen des Kinderdorfs, sammelten stolze 532,60 Euro und überbrachten allen Hausgemeinschaften und Bewohnern den Segen 20*C+M+B+26 und die wichtige Botschaft:

Jedes Kind auf dieser Welt hat ein Recht auf eine faire Chance im Leben.
Kein Kind sollte arbeiten müssen.