Kinder- und Jugenddorf Klinge | Kolpingsfamilie Ettlingen zu Gast
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Kolpingsfamilie Ettlingen zu Gast

Kolpingsfamilie Ettlingen zu Gast

Die Gruppe von etwa 50 Mitgliedern der Kolpingsfamilie Ettlingen bei Karlsruhe unter der Führung von Frau Ortrud Stemmer kam mit einem großen Bus vor dem Gasthaus „St. Benedikt“ an, um dem Kinder- und Jugenddorf einen Besuch abzustatten. Man erinnerte sich schnell an den Umstand, dass Ettlingen die Heimatgemeinde unseres Gründers Pfr. Heinrich Magnani ist. Und so fiel die Begrüßung im oberen Saal der Gaststätte entsprechend herzlich aus. Geschäftsführer Dieter Gronbach hieß die Gäste willkommen und lud sie zunächst zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Danach bot er den Besuchern anhand einer Bilderpräsentation einen Überblick über das Leben und die Arbeit in unserem Kinderdorf und zeigte auch die Probleme auf, die in einer solch großen Einrichtung eine Rolle spielen. So wies er vor allem auch auf die Notwendigkeit hin, die Häuser, in denen unsere Kinder heute leben, nach und nach durch neue Gebäude zu ersetzen. Denn fast alle Behausungen stammen aus den 50er Jahren, wurden mehrfach umgebaut und erweitert und haben eigentlich den Höhepunkt ihrer Nützlichkeit bereits überschritten.

Um den Ursprung der Klinge vom Barackenlager für Zwangsarbeiter des Jahres 1945 und seine Entwicklung zum heutigen Kinderdorf aufzuzeigen, umriss Peter Schmackeit mit Hilfe von eindringlichen Schwarzweiß-Bildern die ersten Jahrzehnte der „Teufelsklinge“, die oft von Mangel und Entbehrung gekennzeichnet waren.

Nach diesen umfangreichen Informationen über das Kinderdorf bedankte sich Frau Stemmer bei den Herren Gronbach und Schmackeit für die anschaulichen Bilder mit einem Buchpräsent. Die Gäste versammelten sich schließlich auf dem Forum beim Marienbrunnen zu einem gemeinsamen Foto und brachen danach zu einem Rundgang durch die Kinderdorfstraße auf. Dabei entwickelten sich interessante Gespräche, die den Gästen einen weiteren Einblick in das Leben im Kinderdorf vermittelten.

Zum Schluss des Rundgangs stattete man der St. Bernhard-Kirche einen Besuch ab, die ja auch den ehemaligen Wirkungsort Pfr. Magnanis als Seelsorger des Dorfes darstellt. Dort befasste man sich zum Abschluss des Besuchs mit der religiösen Situation unserer Kinder und mit den besonderen Erscheinungsformen des religiösen Lebens in unserer Gesellschaft und in den kirchlichen Gemeinden.
Nach einer herzlichen Verabschiedung bestiegen die Gäste aus Ettlingen wieder den warteten Bus und setzten ihre Reise fort.