Kinder- und Jugenddorf Klinge | Begrüßung von Pfarrer Kuhn in der Klinge
Jugendhilfeeinrichtung in Seckach (Neckar-Odenwald-Kreis) mit 146 Plätzen in 18 Hausgemeinschaften und Familiengruppen sowie 21 Plätzen in drei Wohngruppen für Jugendliche in Mosbach und Heidelberg.
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Begrüßung von Pfarrer Kuhn in der Klinge

Begrüßung von Pfarrer Kuhn in der Klinge

Seit vielen Monaten war er bereits angekündigt. Er wurde sehnsüchtig und mit großen Hoffnungen erwartet. Der neue Leiter unserer Seelsorgeeinheit, Pfarrer Thomas Kuhn.

Das Kinder- und Jugenddorf Klinge wurde durch einen katholischen Pfarrer, Heinrich Magnani, 1951 gegründet. Die Arbeit war bereits 1946 aufgenommen worden. Der christlichen Nächstenliebe verpflichtet, konnte Pfarrer Magnani damals einfach nicht wegsehen. „Die Welt ist voller Not und voller Möglichkeiten, sie zu überwinden.“ lautet ein Zitat von Magnani. Das Kinderdorf ist zwar in privater Trägerschaft, wird also nicht durch die Kirche geführt, es fühlt sich der katholischen Kirche jedoch eng verbunden. So teilen wir uns doch bspw. die caritativen Werte, hinzusehen, wenn Kinder und Jugendliche Hilfe benötigen, noch heute.

Die religionssensible Erziehung ist wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Konzepts des Kinderdorfs. Natürlich handelt es sich dabei eher um eine ökumenische Betrachtung. Sie trägt dazu bei, den Kindern Werte und Normen zu vermitteln, durch die konfessionellen Feste einen strukturierten Jahreskreis zu ermöglichen, den Kindern zu zeigen, wie wichtig Wurzeln im Leben sind, die Arbeit an Beziehungen und Vertrauen. Dazu finden im Kinderdorf über das Jahr verteilt viele Gottesdienste statt. Es handelt sich dabei oft um Kinder- oder Jugendgottesdienste, die eben auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Dabei spielen die Kinder die Hauptrolle. Es muss also bspw. nicht streng sitzen geblieben werden und andere Religionen sind immer willkommen.

Am 9. Januar begrüßten wir hier im Kinderdorf Herrn Pfarrer Thomas Kuhn, den neuen Leiter der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach, zu der auch wir mit unserer Dorfkirche St. Bernhard gehören. Herr Kuhn ist Jahrgang 1959 und ist „um die Ecke“ im Taubertal aufgewachsen. Er kennt also unsere Region.

Herr Pfarrer Kuhn tritt kein leichtes Erbe an. Die katholische Kirche steht gerade mitten in intensiven Reformen. Dazu kommt, dass vieles liegen geblieben ist. So leider auch bei unserer Dorfkirche mit Verwaltungsgebäude, die deutliche Sanierungsstaue aufweisen. Beides gehört der Seelsorgeeinheit. Es regnet an mehreren Stellen durch das Dach als ich Finger habe. Hinzu kommen weitere, Baujahr oder altersbedingte Probleme. Es ist leider vieles nicht angegangen worden.

Auch wir sind also Hoffnungsträger. Hoffnungsträger, dass das Kinderdorf als etwas Besonders verstanden wird. Nicht als zusätzliche Arbeit sondern als Chance. Als Gelegenheit, etwas Besonderes für und mit den Kindern und Jugendlichen bewirken zu können.

Nach dem Antrittsgottesdienst bei uns wurde Herr Kuhn noch persönlich von den Pfarrgemeinderäten, Familie Depta und mir willkommen geheißen. Neben einem kleinen Willkommensgeschenk erhielt Herr Kuhn die letzten Exemplare unserer Klingezeitung, die Bände „Im Album geblättert“ und den Dorfführer.

Wir freuen uns sehr, dass Herr Kuhn nun bei uns ist!

CK



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