Die Hausgemeinschaft

Pius

Unser Haus

In unserer Hausgemeinschaft leben derzeit
8 Kinder und Jugendliche.

Unser Hausfest,
den Namenstag unseres Haus-Patrons,
feiern wir am 21. August.

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Unser Patron:

Unser Patron

Giuseppe Sarto kam als Sohn eines Bergbauern und Briefträgers zur Welt. Als Kind war er ein lieber Junge und begeisterter Messdiener. Der Ortspfarrer sah die Begabung und den Fleiß des Jungen und verschaffte ihm einen Freiplatz im Seminar in Padua, wo er Gymnasium und Theologie studium absolvierte und 1858 zum Priester geweiht wurde. 1867 wurde er Pfarrer von Salzano, wo er die Menschen durch sein offenes Wesen beeindruckte. Er bemühte sich um gesicherte Einkommen für die einfachen Menschen und half - oft wider alle Vernunft, denn er hatte ein Herz für Menschen in Not. Seine pfarrlichen und später bischöflichen Einkünfte gab er an die Armen weiter.

1875 wurde er gegen sein Wollen nach Treviso als Domherr, Kanzler und Spiritual des Priesterseminars berufen. 1884 erfolgte die Ernennung zum Bischof von Mantua. 1893 wurde er zum Kardinal, drei Tage später zum Patriarchen von Venedig ernannt. 1903 wurde er schließlich als Papst gewählt. Unter Tränen soll er damals die Kardinäle gebeten haben, von seiner Wahl abzusehen, da er dem Amt nicht gewachsen sei; aber er nahm die Wahl schließlich doch an und wählte als Papstnamen Pius, um an seinen Vorvorgänger Pius IX. zu erinnern. In seiner Antrittsenzyklika forderte er zum Widerspruch gegen die moderne Wissenschaft auf und mahnte zum Gehorsam der Gläubigen.

Pius gilt als Reformer und wurde vor allem bekannt als Seelsorger, ein innerlicher und frommer Mann, einfach und verständlich in seiner Rede, der die Nähe einfacher Menschen suchte. Sein eigenes Bistum Rom sollte Vorbild sein für andere. Alles in Christus erneuern lautete sein Leitmotiv. Die Erneuerung des Gottesdienstes war ihm ein Anliegen, er setzte die gregorianischen Gesänge in der Liturgie wieder ein, stellte ein neues Brevier als Standard für die ganze Kirche auf, befürwortete eine frühe Erstkommunion schon im Alter von sieben Jahren.

Der Krieg von 1914, den er schon Jahre zuvor vorausgesehen hatte, brach ihm schließlich das Herz: Ich spüre es, der Krieg ist mein Tod , schrieb er und starb gut drei Wochen nach dessen Beginn. Pius wurde im Petersdom beigesetzt, an seinem Grab sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben.

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