|
|
|
Der heilige Pirmin ist im Jahre 670 geboren und am 3. November 753 im Kloster Hornbach gestorben.
Seine Herkunft ist ungewiss. In der Geschichtswissenschaft werden Irland, Südwest-Gallien und Paris als Heimat diskutiert. Der heilige Pirmin gilt als der Glaubensbote des südwestdeutschen Raumes und des Elsass schlechthin. Er zählt zu den Wandermönchen, die im fränkischen Reich, das nach der Völkerwanderungszeit noch lange vom Heidentum durchdrungen war, den christlichen Glauben verkündeten und kirchliches Leben neu organisierten. Kennzeichnend für sein Wirken war die Gründung von Klöstern, denen er die Ordensregel des heiligen Benedikt von Nursia gab und die zu Zentren der Glaubensverkündigung in der jeweiligen Region wurden. Seine letzte Klostergründung war im Jahr 742 Hornbach in der Südwestpfalz, wo er im Jahr 753 starb und begraben wurde. Bereits Ende des achten Jahrhunderts wird Pirminius in einer Metzer Handschrift als „Sanctus“, als Heiliger, bezeichnet. Seine Reliquien lagen dann in Speyer, seit 1576 sind sie in Innsbruck; weitere Orte sind im Besitz von Reliquien; 2009 wurden Reliquien in Mondsee gefunden. |