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Während einer langen Auslandsreise ihres Vaters hatte Barbara viel Zeit zum Nachdenken. Sie war etwa 15 Jahre alt und sah vieles in ihrem Leben mit anderen Augen als ihr Vater. Der war Heide und verehrte in seinem Haus viele Götterbilder. Damit konnte Barbara nicht viel anfangen. Schon seit langem beschäftigte sie die Frage nach Gott und wie die Menschen zu ihm finden könnten. Sie hatte auch von Jesus Christus und den Christen gehört, von denen der Vater sie bisher erfolgreich fern gehalten hatte. Nun wurde ihr Wunsch immer größer, mehr vom Glauben der Christen zu hören und selbst Christin zu werden. Schließlich wurde Barbara getauft. Und das wollte sie auch nach Außen zeigen. Deshalb lies sie ein drittes Fenster in den Turm brechen: ein Fenster für Gott als Zeichen ihres Glaubens. „Denn jetzt bin ich Christin“, sagte sie, „und ich glaube an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, seinen Sohn, und an den Heiligen Geist.“ Da erkannte der Vater das Zeichen des dritten Fenstern. Sein Gesicht wurde finster, und voller Zorn zog sein Schwert, um Barbara zu töten. |